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Abstand

Abstand zur eigenen Vergangenheit. Blicke ich hinter mich, habe in den letzten Wochen viel dazugelernt. Und wieder bricht nun eine schwere Zeit für mich an. Oktober und November, zum 2. Mal für mich mit Schmerz behaftet. Tragisch beinahe, einen Menschen so zu verlieren, auf eine so schmerzhafte Art und Weise. Nur ein Jahr später zu erfahren, das einem das gleiche Ende droht. Utopisch ist es dann, noch zu lächeln und an ein Gutes Ende zu glauben.

 

*Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur Wehr gesetzt. Von Aussen wurd ich hart wie Stein.. und doch hat man mich oft verletzt.*

*Und alles, was am Ende hilft... ist die Gabe, vergessen zu können.*

7.10.06 13:48


Berührung kann Trost sein,

Und Sicherheit.

Berührung kann bedrängen,

Und verletzten.

 

Wenn du mich berührst,

Denke daran,

Dass ich eine Geschichte habe.

Du kennst sie nicht.

Sei also vorsichtig,

Geh behutsam mit mir um.

Zieh dich zurück,

Wenn ich dich nicht ertrage.

 

Zu viele Hände schon haben mich berührt,

Zu viele mir wehgetan.

Zu vielen Blicken,

Zu vielen Händen war ich ausgesetzt.

Warte ab,

Bis ich dir zeige,

Dass ich dich brauche. 

10.10.06 23:53


Blick in die Seele

Unmöglich ist es mir zu schlafen. Drehe mich von einer Seite auf die Andere, ohne jedoch wirklich Ruhe finden zu können. Das Ergebnis sitzt nun hier und schreibt diese Zeilen. Bleich, frierend trotz des warmen Jäckchens. Zuviel muss ich nachdenken, so vieles das mich derzeit bewegt, mehr als beschäftigt.

Eine innere Unruhe, ausgelöst durch ein gebrochenes Versprechen, welches ich mir selbst gab. `Niewieder eine Fernbeziehung, das geht nie gut!´ - und doch erneut.. wieder eine. Nicht so, das ich unglücklich bin. Es ist diese Tatsache, das ich nichteinmal ein Versprechen an mich selbst halten kann. Bin ich so leicht manipulierbar, ganz gleich von welcher höheren Macht es ausgeht?

Die Vergangenheit, welche mich einholte in den letzten Tagen. Zuvieles über die schwarze Magie weiss ich, als das ich es verraten könnte, und wollte. Nichteinmal jenen, denen ich doch vertrauen sollte, erzähle ich dies. Zu gross meine Angst, sie ebenfalls zu verlieren, durch ein unüberlegtes Handeln. Egal wie mächtig sie sein mögen... helfen können sie mir nicht. Ich muss allein mit meiner Vergangenheit klarkommen, erzählen werde ich sie niemals.

All meine Freunde sind so weit weg, viel zu weit weg von mir. Was wäre, wenn ich traurig bin? Sie können nicht einfach herfahren, die Strecke ist zu gross... die Entfernung beinahe unüberwindbar in kurzer Zeit.

Vielleicht ist meine allgemeine Gefühlslage momentan nicht die beste, dass ich der derart negativ denke. In fröhlichen Momenten würde es mir auch wohl nicht auffallen - nur ist es momentan eben anders.

Und doch ist das Thema, welches mich am meisten beschäftigt, die schwarze Magie. Stunden könnte ich damit zubringen, meine Träume aufzuschreiben - auch nur wenigen erzähle ich sie... und auch nur die, von denen ich glaube das sie harmlos sind. In abgeschwächter Form erzähle ich sie, wenn überhaupt, wodurch wohl jegliche Bedeutung verloren geht. Abzulenken - wie soll dies nur gehn, wenn so vieles.... so viele Menschen in meinem nahen Umfeld sich als jene offenbahren, die einer solchen Magie zugewandt sind. Ich möchte einfach nur ein normales Leben führen. Nicht für etwas vorherbestimmt sein, nicht irgendwann eine grosse Aufgabe erfüllen. Ich will es einfach nicht! Normal sein, völlig normal, ohne ständige Visionen, die mir den Alltag erschweren. Ohne dieses Wissen über eine mögliche Zukunft, welche mir Angst macht. Das Problem, Nähe und Vertrauen zu ertragen und geben. Ob es hier seinen Ursprung hat? Niemals wirklich zu vertrauen, immer mit dem Hintergedanken das es nur ein Spiel ist. Nähe zuzulassen, ´weil es sich so gehört´, und nicht weil man sie will. Ja, ich ändere dies momentan, versuche die Nähe zu genießen die ich bekomme. Doch sehne ich mich allzeit in den falschen Momenten nach Nähe. Wenn ihr nicht hier seid... sehne ich mich nach Nähe. Wenn ihr da seid.... würde ich am liebsten weinend weglaufen. Weit, weit fort, weg von allem. Um dann zurückzuschauen wer noch nachläuft... wer nicht aufgibt, trotz meiner Zurückweisung. Bis jetzt... hat dies nur eine Person geschafft. Ihr vertraue ich, kenne sie fast schon 13 Jahre lang. Alles kann ich ihr erzählen, sie hört zu und versteht... auch ohne Worte. Dies ist wahre Freundschaft - andere müssen sich diesen Status noch erkämpfen. Für mich da zu sein, von mir zu hören ´ich hab euch lieb´ heisst nicht, das ich euch vertraue. Es heisst lediglich ´ich fühle mich bei euch wohl´.

Geborgenheit kann doch so vieles sein, so viele Menschen können sie geben. Doch nur bei wenigen erkenne ich es als Geborgenheit an. Wenn sich jemand dies hier durchliest... weiss ich nicht ob man mich darauf anspricht. Ob ich dies überhaupt will? Eine fremde Meinung zu dem, was ich schreibe? Ohne den vollen Überblick über die Dinge. dafür kennt ihr mich noch zu wenig...

2 Menschen.. die mir momentan sehr nahe stehen. Wie gerne würde ich ihnen vertrauen, mich bei ihnen wohlfühlen. Doch geht es nicht zu 100%. Sie sind, was mich an meine Vergangenheit erinnert. Schwarze Magie, wohin ich auch sehe... wie soll ich normal sein... wenn die besten Freunde damit zu tun haben? Ja.. die Zeit mit den Beiden ist schön, und doch habe ich Angst in ihre Augen zu sehen. Will nicht die Zukunft sehen die sie erwartet, will nicht das sie wissen was ich kann. Warum auch, es bringt ihnen nichts, und mir ebenfalls nicht. Mir wäre es am liebsten, wenn beide da wären.. ich aber niemals mit einem der Beiden alleine. Warum? Ich vertraue nicht... nicht zu 100%. Ich weiss, was schwarze Magie bewirken kann in Herzen, die lieben. Es gerät ausser Kontrolle, jene leiden die man doch gerne hat. Und ich habe wirklich genug gelitten, will es nicht mehr, will alleine sein und es doch auch nicht.

 

Seid... 50 Minuten sitze ich hier und schreibe nun schon, und habe dennoch das Gefühl ich bin noch lange nicht fertig.

Der größte Fehler ist wohl... das ich einen der Beiden liebe. Kann man es denn Liebe nennen? Zu vermissen, sich danach zu sehnen, ihn wiedersehen zu wollen, die Stimme zu hören? Das Lachen, die Augen, der Kuss. Der Blick, die Zärtlichkeit und seine Liebe. Nicht immer ertrage ich sie, was er inzwischen weiss - den wahren Grund habe ich nie gesagt...erfinde irgendwas, nur um nicht die Wahrheit sagen zu müssen. Ich will es nicht, er darf es nicht wissen. Sie sollen mich für das halten, was ich (auch) bin. Eine kindliche junge Frau, die sich über alles freuen kann - weil sie weiss das es wohl auch anders sein kann. Sie sagen mir ja auch nicht ins Gesicht was sie sind - sagen es über das Internet, doch mir nicht ins Gesicht. Warum sollte ich es also tun? Wenn sie mir es nicht ins Gesicht sagen, heisst es das sie mir nicht vertrauen. Ich bin schwach, niemals so mächtig wie sie, das sagen Beide. Warum sagen sie mir es dennoch nicht? Über das Internet kann man so vieles sagen, weil man die Reaktion des Anderen an Mimik und Gestik nicht mitbekommt. der Andere hat Zeit zu überlegen was er antwortet - was bei einem Gespräch nicht der Fall wäre. Oft stelle ich mir die beiden vor. Damals, wie sie früher aussahen. Was sie wohl taten, um ihre Macht für mich greifbar machen zu können. Doch was ist schon Macht.... wenn man nicht weiss sie richtig einzusetzen.

Urteile ich falsch? Steht es mir zu, über sie zu urteilen? Oder werden sie mich beide hassen, würden sie dies lesen? ich weiss es nicht... weiss nur, das ich sowohl Liebe, als auch Angst für beide empfinde. Zucke zusammen bei jedem unbekannten Geräusch. Wie damals. Es ist schrecklich, nicht vertrauen zu können... Nur noch schrecklicher die Angst vor Reaktion. Ob es eine gibt.. wie diese ausfällt.... wie es dann weitergeht.

17.10.06 03:30


Tique

Written with a pen
Sealed with a kiss
If you are my friend,
Please answer this:
Are we friends or are we not?
You told me once, but I forgot.
So tell me now and tell me true,
So I can say, I am here for you.
Of all the friends I´ve ever met,
You´re the one I won´t forget.
And if I die before you do,
I´ll go to Heaven
And wait for you.
17.10.06 23:51


Schlussstrich - Quit

Dieser Fehler in mir... dieses ´Gefühle nicht richtig ausdrücken können´ macht mich nur fertig. Was ich will? So vieles ungeschehen mache. Wenn ich es könnte, die Macht dazu hätte - ich würde so vieles ungeschehen machen, doch ich kann es nicht. Es gibt keinen Weg zurück, und wenn ich im Hier und Jetzt nicht nicht bestehen kann, lerne ich für mich, ziehe die Konsequenz und probiere es in der Zukunft nocheinmal.

Einfache Reaktionen, Zurechtweisung nichteinmal, und doch wirft sie so sehr aus der Bahn. Blut das fliesst, eine Narbe mehr ab heute. Doch werde ich nicht anders damit fertig. Nicht den Schmerz des andren spüren, dann eben sich selbst ähnlichen Schmerz zufügen.

Ich möchte... das mich meine Mutter jetzt in den Arm nimmt. Mir über den Kopf streicht und sagt das sie mich lieb hat. Das alles okay ist, und ich nicht mehr weinen muss. Doch sie ist nicht hier... viel zu weit weg... diese Einsamkeit tut so sehr weh... so weh... 

 

Manchmal muss man fortgehen... und am fremden Ort verweilen... um dann zu sehen, wer einen dennoch vermisst, sucht und wiederfinden wird. Fuck off! 

Jetzt kommt alles, wirklich alles zusammen, ich hab nicht die Kraft das jetzt alles durchzustehen. Schritt für Schritt, eins nach dem anderen. Ich werde sehen.. ob ich es schaffe... 

22.10.06 22:27


Kerzenlicht

Seine rechte Hand mit dem Siegelring. Umschliesst meinen Hals, mit nur einer Hand. Drückt zu, gar fest, bis der Atem stillsteht. Nur, um wieder Atem zu schenken.

Sein Blick voll Wut, unbändiger Wut. So kalte Augen, das man den Hass darin sieht. Dunkel, fast schwarz. Glitzern wie im Wahn, wenn ich flehe. Es tut weh, wie schon so oft. Doch würde es mehr weh tun, wieder alleine zu sein.

Sein heisser Atem, das eisige Lachen im Gegenspiel. Wie könnte ich einfach aufstehen und gehn, wenn wir doch beide wissen das er mich wiederfindet.

Der Dolch, sein Lieblingsdolch, drückt gegen den Unterarm, meinen Unterarm. Ein schmaler Schnitt, und doch fliesst Blut. Es tut nicht weh, er hat mich betäubt zuvor.

Schliesse deine Augen, höre auf meine Stimme. Du wirst keinen Schmerz verspüren. Bald ist es vorbei.

Du lachst, du liebst die Angst in meinem Blick. Mein tränenverschmiertes Gesicht, wie ich flehe, bettle das du aufhörst. Doch warum solltest du?

Tu was ich sage, dann passiert dir nichts.

 

Wie ich zittere jetzt. Die Hand dicht über der Kerze, und doch spüre ich die Hitze nicht. Ist es Angst... oder Scham. ich hätte es beenden können.

Habe dir widersprochen. Als Antwort dein wutverzerrtes Gesicht, das letzte was ich sah. Ehe ich doch schmerzhaft auf dem Boden landete. Oh nein, ich widersprech dir nie wieder. Widersprechen tut weh.

Kostbar die Zeit, in der du schläfst. In der ich leise Musik hören, mich ablenken kann. Siehst doch so friedlich aus, wenn du schläfst.

Ich bin müde. Doch schlafen darf ich nicht. Das willst du nicht. Muss wach sein, dir geben was du willst. 

Je mehr ich weine, je mehr lachst du. Es sieht süss aus, wenn ich weine. Ein kleines Kind, das weint, aus Angst, Trauer, Schmerz. Die Augen glasig, wie im Fieber. Es fasziniert dich, mich weinen zu sehen.

Wie könnte ich je beschreiben, was ich erlebt. Es ist zuviel. Zuviel was ich vergessen will. Niemals werde ich es sagen. Vielleicht ahnst du es, wenn du das liest. Doch, verstehen wirst du es nicht.

 

 

Lieber ertrage ich den körperlichen Schmerz durch Schläge, als nur ein einziges lautes Wort, getränkt in Wut. Wie oft schlief ich unter Tränen ein. Jede Nacht beinahe, in den Schlaf geweint. Und doch war ich glücklich? Oder, war es doch nur Angst, die Angst wieder allein zu sein. Nichts ist schlimmer. Einsamkeit.

29.10.06 22:06





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